Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen

7. August 2026 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ceuta-Ereignisse laut Bauer mit Erinnerungen an 2015 verbunden - Folgen der Flüchtlingskrise immer noch spürbar - "Menschen wurden bewusst falsche Hoffnungen gemacht" - Kritik an spanischer Regierung


Wien (kath.net/KAP) Nach den jüngsten Ereignissen in der spanischen Exklave Ceuta hat Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) einen stärkeren, funktionierenden Außengrenzschutz sowie effektive Rückführungen gefordert. Man habe den Menschen bewusst falsche Hoffnungen gemacht, sich auf den Weg zu machen. Es sei der Eindruck entstanden, dass der Zugang zur Europäischen Union geöffnet werde, wenn jemand die spanische Exklave Ceuta "schwimmend erreicht". Als Gründe dafür nannte sie eine "fatale Entscheidung der spanischen Regierung", in den vergangenen Monaten Aufenthaltstitel zu legalisieren und "zu verschenken". Auch ein Urteil des spanischen Höchstgerichts zu Zurückweisungen von Migranten, die versuchen, schwimmend nach Ceuta oder Melilla zu gelangen, sei "sehr kontraproduktiv in dieser Debatte" gewesen.


Nach ihren Informationen habe sich die Lage vor Ort inzwischen beruhigt, erklärte Bauer am Rande einer Pressekonferenz am Montag. "Meine Informationen gehen davon aus, dass ein absoluter Großteil der knapp 60.000 illegalen Migranten auf Ceuta vergangene Woche wieder zurückgekehrt ist", sagte die Ministerin. Sie habe am Wochenende laufenden Kontakt mit ihrem spanischen Amtskollegen sowie dem spanischen Europa-Staatssekretär gehabt. Dieser habe dabei stets die gute Zusammenarbeit mit den marokkanischen Behörden betont.

Die Bilder der vergangenen Tage hätten jedenfalls Erinnerungen an die Flüchtlingskrise von 2015 geweckt. Man könne jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wichtig sei, "präventiv sämtliche Maßnahmen zu setzen" und die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union zu zeigen. Die gemeinsame Asylpolitik, der Asyl- und Migrationspakt sowie das auf den Weg gebrachte Rückführungsabkommen seien dabei wichtige Schritte.

Die Folgen der Flüchtlingsbewegung von 2015 seien immer noch zu spüren. Österreich habe "elf Jahre nach der letzten großen Flüchtlingswelle immer noch mit den Nachwirkungen zu arbeiten". Es gebe weiterhin "Herkulesaufgaben punkto gelungener Integration zu bewältigen", weshalb man "von dieser Linie keinen Millimeter weichen" werde.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Schillerlocke 7. August 2026 
 

Das Wort "Rückführungen"

ist schon ein Branding. Illegale Eindringlinge muss man in Ceuta nicht rückführen, sondern man darf sie rausschmeissen, d. h. wieder hinter die Grenzen schaffen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  2. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  3. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  4. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  5. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  6. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  7. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  8. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  9. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  12. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  13. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  14. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  15. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz