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Rubio vor Vatikanbesuch: "Viel zu besprechen" mit dem Papst

6. Mai 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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US-Außenminister: Audienz am Donnerstag schon länger geplant und nicht in Zusammenhang mit jüngster Kritik von Donald Trump an Leo XIV. - RUBIO sorgte gestern für große Begeisterung bei den Journalisten - VIDEOS!


Washington (kath.net/KAP) Vor seinem geplanten Treffen mit Papst Leo XIV. am Donnerstag hat US-Außenminister Marco Rubio die Bedeutung des Austauschs mit dem Vatikan betont. Es gebe "viel zu besprechen", sagte Rubio bei einer Pressekonferenz am Dienstag (Ortszeit) in Washington. Der Besuch stehe nicht im Zusammenhang mit jüngsten kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über das Kirchenoberhaupt. Die Reise sei "schon länger geplant" gewesen, so Rubio. Zwar habe es "einige Entwicklungen" gegeben, doch gehe es bei dem Treffen vor allem um inhaltliche Fragen.

Im Mittelpunkt der Gespräche sollen laut Rubio Themen wie Religionsfreiheit und die Verfolgung von Christen weltweit stehen. Dabei verwies er auch auf die Lage in Afrika, wo die Kirche wachse, aber zugleich Herausforderungen ausgesetzt sei. Zudem wolle man die Zusammenarbeit mit kirchlichen Einrichtungen im humanitären Bereich vertiefen, etwa bei Hilfslieferungen nach Kuba. In Bezug auf die Kritik Trumps an Papst Leo XIV. - insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg - betonte Rubio die ablehnende Haltung der US-Regierung gegenüber einer nuklearen Bewaffnung Irans. Es sei nicht nachvollziehbar, warum irgendjemand ein solches Szenario befürworten sollte, meinte Rubio.

Die auch von US-Präsident Trump am Dienstag erneut geäußerte Behauptung, der Papst würde es in Ordnung finden, wenn der Iran über eine Atomwaffe verfüge, wies das Kirchenoberhaupt selbst am Dienstagabend auf Anfrage von Journalisten in Castel Gandolfo zurück. Die Kirche spreche sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus, daran gebe es keinen Zweifel, erinnerte Leo XIV. Rubio: Vatikan hat besondere Rolle Der Besuch von US-Außenminister Rubio in Rom fällt auch mit dem ersten Jahrestag von Leos Pontifikat zusammen. Bei dem Pressetermin in Washington am Dienstag hob Rubio auch die besondere Rolle des Vatikans hervor. Neben seiner religiösen Bedeutung sei dieser auch ein Staat mit globaler Präsenz.


Die USA stünden daher traditionell in regelmäßigem Austausch mit dem Heiligen Stuhl, wie es auch frühere Außenminister getan hätten. Papst Leo XIV. wird Rubio am späten Donnerstagvormittag im Vatikan empfangen. Die Audienz im Apostolischen Palast ist laut Medienberichten für die Dauer einer halben Stunde anberaumt. Auf Rubios Besuchsprogramm in Rom stehen außerdem Gespräche mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin sowie mit italienischen Regierungsvertretern, darunter Vizepremier Antonio Tajani und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.

 

Rubio sorgte gestern für Begeisterung bei den Journalisten für seinen Auftritt:

 

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Lesermeinungen

 rambsteph 6. Mai 2026 
 

Marco Rubio ein Lichtblick

Marco Rubio ist - neben J D Vance - ein Lichtblick in der weltweiten Politikerlandschaft - in Deutschland mit seinem ideologisierten religionsdesinteressierten und atheistischen Personal undenkbar. Das lässt mit hoffen (vielleicht sogar für Deutschland und Österreich in der nächsten Generation), da Marco Rubio es vormacht, als Politiker konservativ religiös glaubwürdig entschieden und sympathisch aufzutreten und zu handeln


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