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Eklat in Jerusalem rund um einen "Völkermord"-Vorwurf

3. November 2025 in Chronik, keine Lesermeinung
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Ausgerechnet am Reformationstag betrieb ein evangelischer Bischof in Jerusalem eine Täter-Opfer-Umkehr und warf Israel in Reaktion auf den 7. Oktober 2023 Völkermord vor.


Jerusalem (kath.net)
Vergangene Woche kam es beim Reformationsfest zu einem Eklat in Jerusalem bei einem evangelischen Gottesdienst. Der evangelische Bischof Sani Ibrahim Azar warf im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt Israel „Völkermord“ an den Palästinensern vor. An dem Gottesdienst nahm auch der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, teil. Dieser verließ laut einem Bericht der "Welt" unmittelbar nach der Behauptung den Gottesdienst. Lehrer warf dem Bischof vor, dass dieser eine völlig einseitige Sicht habe und dieser die Ermordung der vielen Juden vom 7. Oktober 2023 überhaupt nicht erwähnte. Auch eine Delegation aus Nordrhein-Westfalen boykottierte aufgrund der Wortwahl den Empfang nach dem Gottesdienst. Landtagspräsident André Kuper (CDU) meinte gegenüber der epd: "Für mich persönlich und für uns als Deutsche ist solch eine Wortwahl nicht akzeptabel und auch nicht hinnehmbar." Adelheid Ruck-Schröder von der Evangelischen Kirche von Westfalen sprach von einem „Skandal am Reformationstag“.


 


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