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Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen

10. September 2026 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Marsch für das Leben Berlin/Köln am 19. September – Breite Unterstützung für die Arbeit der Lebensrechtsbewegung – Es kommen u.a. aus Regensburg Bischof Voderholzer und WB Graf, aus Eichstätt Bischof em. Hanke OSB und Diözesanadministrator Rottler


Köln-Berlin (kath.net/Bundesverband Lebensrecht) Ob „Leihmutterschaft“, assistierter Suizid, der vorgeburtliche Bluttest (NIPT) oder Abtreibung und Konfliktberatung: Viele Themen aus dem Bereich der Bioethik sind hochaktuell und betreffen konkret Menschen in schwierigen Lebenssituationen, vor allem am Lebensanfang und Lebensende. Der Marsch für das Leben, die größte deutsche Pro Life-Veranstaltung, bringt diese Themen einmal im Jahr mit einem großen Bekenntnis zur universalen Menschenwürde in die Öffentlichkeit. 

Er findet am 19. September gleichzeitig in Berlin (Washingtonplatz/Hbf) und in Köln (Neumarkt) statt und auch in den Kirchen erneut breite Unterstützung. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer/Regensburg, Weihbischof Dr. Josef Graf/Regensburg und Bischof em. Gregor Maria Hanke OSB/Eichstätt, der zusammen mit Pastor Albrecht Weißbach die Reisesegenandacht leiten wird, kommen nach Berlin. Mit ihrer Teilnahme unterstützen sie die Lebensrechtsbewegung und die gemeinsamen, wichtigen bioethischen Anliegen.

Weitere Bischöfe und geistliche Leiter unterstützen den Marsch für das Leben mit ihrem schriftlichen Grußwort. 


Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, schreibt: „Der Bundesverband Lebensrecht steht für eine Kultur des Lebens, des Hinsehens und der konkreten Hilfe. Sein Anliegen ist es, Frauen und Familien in Not nicht zu verurteilen, sondern ihnen Perspektiven und Unterstützung anzubieten. Sein Anliegen ist es ebenso, Menschen am Lebensende nicht an den Rand zu drängen oder ihnen das Gefühl zu geben, eine Last zu sein, sondern ihnen Würde, Nähe und Zuwendung zu schenken - bis zum letzten Atemzug. Sie alle, die Sie heute beim Marsch für das Leben 2026 mitgehen, geben diesem Anliegen ein Gesicht. Ihr Kommen ist ein öffentliches Bekenntnis gegen Gleichgültigkeit und für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch willkommen ist. Möge dieser Marsch ein starkes Signal senden - in unsere Städte, in Politik und Gesellschaft, in unsere Gemeinden und nicht zuletzt in unsere eigenen Herzen: Ich danke dem Bundesverband Lebensrecht für seine beharrliche Arbeit und Ihnen allen für Ihren mutigen Einsatz. Gott segne Sie und Ihren Dienst für das Leben.“

Für den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdÖR sendet Präses Pastor Friedhelm Holthuis ein Grußwort und betont darin: „Als Ermutigung für die, die selbst nicht mutig genug sind ihre Stimme zu erheben, aber auch als Stellvertreter für die, die selbst noch keine menschlich hörbare Stimme haben, sind wir aufgerufen, für die Wahrheit einzustehen. Gott befürwortet Leben als Ganzes, dabei ist es ihm unwichtig, wie alt oder jung wir sind oder ob wir gerade erst auf den Weg sind, geboren zu werden. Er liebt Menschen bedingungslos und jederzeit.“  Pastor Holthuis verweist auf die schwierige Lage von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und ermutigt dazu, auf sie und ihre Familien zuzugehen: „Was, wenn ‚wir‘ die Lösung für Frauen, Familien und ungeborene und neugeborene Kinder sind?“

Der Münsteraner Weihbischof Dr. Stefan Zekorn gratuliert in seinem Grußwort dem Bundesverband Lebensrecht zum 25. Geburtstag und dankt für das Engagement: „Gerade in einer Zeit, in der Fragen rund um den Beginn und das Ende des menschlichen Lebens kontrovers diskutiert werden, ist es wichtig, das Bewusstsein für die unantastbare Würde jedes Menschen wachzuhalten. Mit Ihrer Teilnahme am Marsch für das Leben setzen Sie ein friedliches und ermutigendes Zeichen dafür, dass jeder Mensch schützenswert ist. Sie erinnern daran, dass sich die Humanität einer Gesellschaft besonders darin erweist, wie sie den Schwächsten begegnet: den Ungeborenen, den Kranken, Menschen mit Einschränkungen und den Sterbenden.“  Er bestärkt die Teilnehmer des Marsches für das Leben und wünscht ihnen „Mut, Ausdauer und die Zuversicht des Glaubens“.

Dompropst Alfred Rottler, Diözesanadministrator der Diözese Eichstätt, äußert sich besorgt darüber, wie das Grundrecht auf Leben „mehr und ausgehöhlt wird und so die Grundlagen unserer Demokratie in Frage gestellt werden. Ich danke Ihnen daher aufrichtig für Ihren Einsatz und Ihren Mut, heute in Köln und Berlin für das Menschenrecht auf Leben zu demonstrieren und somit denjenigen Ihre Stimme zu leihen, die nicht selbst für ihr Recht eintreten können“.

Wir laden herzlich zur Teilnahme an diesem großen Bekenntnis für das Lebensrecht und die Würde jedes Menschen von seiner Zeugung an ein.

Archivfoto Marsch für das Leben (c) Bundesverband Lebensrecht


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Lesermeinungen

 Wynfried 10. September 2026 

Drei katholische Bischöfe

Eigentlich ist es nur ein „richtiger“ Diözesanbischof, der am Marsch teilnehmen wird, nämlich Rodolf Voderholzer von Regensburg. Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt ist bereits emeritiert und Dr. Josef Graf ist, bei aller Wertschätzung, „nur“ ein Weihbischof. Der Eichstätter Diözesanadministrator Alfred Rottler ist gar kann Bischof und hat nur ein Grußwort verfasst. Ob er tatsächlich auch am Marsch teilnehmen wird, habe ich nicht ganz verstanden.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat, soweit ich es überschauen kann, noch nie an einem Marsch teilgenommen. Ebenso fehlen der Passauer Bischof Stefan Oster und der Berliner Oberhirte Heiner Koch.
Und was ist mit den konservativeren Weibischöfen Dominikus Schwaderlapp aus Köln, Florian Wörner aus Augsburg, Thomas Maria Renz aus Rottenburg und Matthias Heinrich aus Berlin?
Es könnte(n) durchaus mehr gehen, aber dass nur ein amtierender Diözsanbischof, sein Weihbischof und ein Emeritus am Marsch teilnehmen, ist mehr als traurig.


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 SarahK 10. September 2026 
 

Klasse! Nur warum nicht mehr?

Ich muss da immer an meine eigene Situation denken und wie der Arzt unemotional zu mir meinte „es liegt eine medizinische Indikation vor, wenn sie sich für einen Abbruch entscheiden wollen, rechnen wir Ihnen die Woche so dass es noch möglich ist“. Ich war damals bei weitem nicht so gläubig wie heute aus irgend einem Grund waren aber mein Mann und ich mal auf einer Veranstaltung in Köln mit Kardinal Meissner fürs ungeborene Leben gewesen und dieses Bild des Kardinals voller Ausstrahlung einfach mit den Menschen im Dom dazu knien und den Rosenkranz für die Menschen, die nämlich wirklich keine Stimme haben zu beten ist seitdem in meinem Herzen. Und unser Kind lebt! Ich glaube deswegen halte ich auch Bischof Oster seine Aussagen nach und die Begründung warum er nicht teilnahm. Weil wir gerade gestern noch über das Klischee mit Frauenfußball gelacht haben, es ist so als würde ich sagen ich spiele nicht weil ich sonst noch l*****ch werde.


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