Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt

31. August 2026 in Aktuelles


Kölner „Domradio“: „Stirbt der Synodale Weg einen stillen Tod?“


Köln-Bonn (kath.net/pl) „Nun könnte die Synodalkonferenz vor dem Aus stehen. Die geplante Sitzung für den November ist abgesagt, ob der Vatikan zeitnah reagiert, ist fraglich.“ So schildert der „Domradio“-Redakteur Renardo Schlegelmilch die jüngsten Entwicklungen rund um den international hochumstrittenen „Synodalen Weg“ in Deutschland.

Nun habe die Deutsche Bischofskonferenz gegenüber dem „Domradio“ bestätigt, „dass die angedachte erste Sitzung nicht wie geplant im November stattfinden werde und die vorab gebuchten Hotelzimmer bereits storniert worden seien“, führt Schlegelmilch weiter aus. Außerdem schreibt der Redakteur: „Römische Quellen legen nahe, dass mit einem Segen für die Satzung nicht in naher Zukunft zu rechnen“ sei.

Nicht einmal „den gewählten Teilnehmern der Synodalkonferenz“ sei dies bisher „offiziell kommuniziert“ worden, sie hätten bisher weder eine Einladung noch eine Absage erhalten, höre man aus Teilnehmerkreisen, so erläutert der Domradio-Beitrag.

Schlegelmilch ordnet diese Vorgänge in die kirchliche Situation ein und erwähnt den neuen Papst sowie den neuen Apostolischen Nuntius in Berlin, Hubertus van Megen, „der laut Vatikankennern versöhnend im Tonfall, aber klar in der Sache sei“. Es stehe „völlig in den Sternen“, „ob und wann“ noch „eine Antwort aus Rom zu erwarten“ sei.

In den Gründen für das Versiegen des Impulses zum Synodalen Weg nennt Schlegelmilch allerdings weder die Kritik deutscher sowie internationaler Bischöfe an dessen Zielen, z.B. an der Tatsache, dass auch nicht wenige Laienkatholiken viele Vorschläge als heterodox einstufen und keineswegs bereit sind, sie mitzutragen.


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