„Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“

18. Juni 2026 in Deutschland


Satire-Onlinemagazin: „Es besteht der dringende Verdacht, dass der Kölner Dom ab 1248 schwarz gebaut wurde, vermutlich von ebenfalls schwarz bezahlten Handwerkern nach Feierabend oder am Wochenende“. Von Petra Lorleberg


Köln (kath.net) „Weil das Erzbistum Köln auch nach mehrmaliger Aufforderung keine Baugenehmigung für den Kölner Dom vorweisen konnte, muss der mutmaßliche Schwarzbau nun abgerissen werden. Die Abbrucharbeiten begannen heute Morgen.“ Das schildert das bekannte Satire-Online-Magazin „Der Postillon“ und garniert den angeblichen Sachbericht auch mit einer Fotomontage, bei dem die Abrissbirne gerade einem der Türme erfolgreich zu Leibe rückt. 

Es bestehe „der dringende Verdacht, dass der Kölner Dom ab 1248 schwarz gebaut wurde“, habe der Bauamtssprecher erläutert, fabuliert der „Postillon“ weiter. Gebaut worden sei der Kölner Dom „vermutlich von ebenfalls schwarz bezahlten Handwerkern nach Feierabend oder am Wochenende. Das würde auch die ungewöhnlich lange Bauzeit von über 600 Jahren erklären.“.

Diese sauber im Stil einer Zeitungsmeldung durchkonjugierte Satirestory dürfte bei nicht wenigen Lesern für erheblicher Erheiterung gesorgt haben, auch außerhalb des 1. April. Abschließend lässt sich dazu sagen: Lachen ist gesund – übrigens auch für uns Christen!

Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an https://t.co/IYbYbfHzW6

— Der Postillon ? (@Der_Postillon) June 15, 2026

© 2026 www.kath.net