Beifall und Kritik für ungewöhnliche Gesten des Papstes

29. Mai 2026 in Aktuelles


"Probesitzen" von Leo XIV. in einem Elektro-Ferrari geht ebenso viral wie eine Geste der Nächstenliebe für einen am Petersplatz ohnmächtig gewordenen alten Priester - VIDEOS


Rom (kath.net/KAP) Zwei kurze Videosequenzen mit Leo XIV. gehen derzeit viral - mit gegensätzlichen Reaktionen. Die eine zeigt den Papst, wie er am Dienstag im weißen Gewand in den neuen vollelektrischen Ferrari steigt und sich die Funktionen erklären lässt. Im zweiten Video ist zu sehen, wie er einem alten Priester, der in der römischen Hitze auf dem Petersplatz zusammenbrach, zu Hilfe eilt.

Während das von Teilnehmern der Generalaudienz am Mittwoch gefilmte Video, in dem sich der Papst zu dem ohnmächtig gewordenen Mann kniet, während Vatikan-Mitarbeiter Erste Hilfe leisten, wegen der spontanen Nächstenliebe des Papstes viele positive Kommentare im Netz nach sich zog, löste das Probesitzen im Ferrari vielfältige Kritik aus.

Sündenfall des Motorsports

Sie kam zum einen von Rennwagen-Fans alter Schule, die den Elektro-Ferrari als einen Sündenfall des Motorsports betrachten und den "Segen des Papstes" für dieses aus ihrer Sicht verfehlte Produkt ebenfalls kritisch sehen. Andere im Netz finden es nicht gut, dass sich der Papst in einem Luxusmobil ablichten lässt, das rund eine halbe Million Euro kostet.

Leos Vorgänger Franziskus zeigte eine Vorliebe für erschwingliche Einfach-Autos der Marke Fiat 500. Der letzte Papst, der in einen - damals noch feuerroten - Ferrari stieg, war Johannes Paul II. (1978-2005) bei einem Werksbesuch in Maranello.

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Foto (c) Vatican News/YouTube/Screenshot


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