
1. Mai 2026 in Chronik
Sobald Christen versuchten, nach ihren Glaubensgrundsätzen zu leben und zu handeln – insbesondere in Fragen von Abtreibung, Gender-Ideologie und Sexualmoral –, habe die Regierung aktiv Maßnahmen ergriffen, um dies zu unterbinden, heißt es im Bericht.
Washington D.C. (kath.net/jg)
Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden hat laut einem neuen Bericht einer Arbeitsgruppe des US-Justizministeriums Christen mit biblisch-konservativen Ansichten systematisch und intensiv verfolgt, untersucht und strafrechtlich belangt. Dabei wurden auch Priester und ganze katholische Gemeinden ins Visier genommen. Das geht aus einem 200-seitigen Bericht mit 14 zentralen Erkenntnissen hervor, den eine vom Justizministerium eingerichtete Arbeitsgruppe zur Bekämpfung anti-christlicher Vorurteile am 30. April veröffentlicht hat, berichtet die New York Post.
Die Arbeitsgruppe wurde auf Grundlage einer Anordnung von Präsident Trump aus dem Februar 2025 eingerichtet. Ihr Auftrag war es, staatliche Benachteiligungen und Angriffe auf christliche Gläubige innerhalb der Bundesbehörden zu untersuchen.
Der Bericht kommt zu dem Schluss: Die Biden-Administration tolerierte zwar religiöse Überzeugungen, solange diese rein privat blieben. Sobald Christen jedoch versuchten, nach ihren Glaubensgrundsätzen zu leben und zu handeln – insbesondere in Fragen von Abtreibung, Gender-Ideologie und Sexualmoral –, habe die Regierung aktiv Maßnahmen ergriffen, um dies zu unterbinden.
„Die Regierung Biden hat Christen mit traditionellen biblischen Ansichten generell gezwungen, zwischen ihrem Glauben und der Einhaltung von Bundesgesetzen zu wählen“, heißt es in dem Dokument. Viele Maßnahmen hätten traditionelle religiöse Praktiken belastet und Christen dafür bestraft, dass sie ihrem Gewissen folgten.
Konkrete Beispiele aus dem Bericht:
Weitere Maßnahmen betrafen hohe Bußgelder gegen christliche Universitäten, Diskriminierung religiöser Einrichtungen bei Sportwettbewerben von Mädchen sowie bei Impfmandaten.
Der damalige FBI-Direktor Christopher Wray sowie Justizminister Merrick Garland bezeichneten das umstrittene Richmond-Memo später als „empörend“. Wray behauptete zudem, das Memo habe zu keinerlei konkreten Ermittlungen geführt. Innerhalb des FBI gab es jedoch auch Stimmen, die das Vorgehen verteidigten.
Der amtierende Justizminister Todd Blanche, der die Task Force leitete, erklärte: „Kein Amerikaner sollte in der Angst leben müssen, dass die Bundesregierung ihn wegen seines Glaubens bestraft.“ Die Politik der Biden-Administration habe das Leben vieler christlicher Amerikaner zerstört.
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