
28. März 2026 in Weltkirche
Marziyeh Amirizadeh, die einst im berüchtigten iranischen Evin-Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartete, blickt heute mit prophetischer Zuversicht auf ihre Heimat. Die konvertierte Christin sieht einen geistlichen Umbruch im Iran herannahen.
Washington D.C. (kath.net) Marziyeh Amirizadeh, die einst im berüchtigten iranischen Evin-Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartete, blickt heute mit prophetischer Zuversicht auf ihre Heimat. In einem aktuellen Zeugnis für CBN News (März 2026) erklärt die konvertierte Christin, dass sie einen geistlichen Umbruch im Iran herannahen sieht: Das Land stehe kurz davor, seine „erzwungene islamische Identität“ abzustreifen.
Amirizadehs Weg zum Glauben begann bereits im Alter von 17 Jahren durch eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus, nachdem sie ein christliches Heftchen gelesen hatte. Gemeinsam mit ihrer Freundin Maryam Rostampour verteidigte sie ihren Glauben unter Lebensgefahr: Die beiden Frauen verteilten heimlich über 20.000 Bibeln in der iranischen Hauptstadt Teheran und gründeten Hauskirchen.
Im Jahr 2009 wurde Amirizadeh verhaftet und wegen „Apostasie“ (Abfall vom Islam) zum Tode durch Erhängen verurteilt. Neun Monate verbrachte sie in Haft, wo sie Zeugin brutaler Folter und Hinrichtungen ihrer Mitgefangenen wurde. Doch trotz massiver Drohungen der Verhörbeamten weigerte sie sich standhaft, ihrem Glauben abzuschwören.
„Schlagt mich, hängt mich auf – ich werde Jesus nicht verleugnen“, so ihre damalige Antwort an die Richter. Aufgrund massiven internationalen Drucks und Gebetskampagnen weltweit wurde sie schließlich im Jahr 2010 freigelassen und konnte später in die USA emigrieren.
Ein Volk auf der Suche nach Wahrheit
Heute, 16 Jahre nach ihrer Haft, sieht Amirizadeh eine neue Ära für den Iran anbrechen. Angesichts der aktuellen geopolitischen Erschütterungen im Nahen Osten glaubt sie, dass das religiöse Fundament des Regimes Risse bekommt.
Geistliches Erwachen: Amirizadeh berichtet von unzähligen Iranern, die den Glauben an das unterdrückerische System verloren haben und sich in Scharen dem Christentum zuwenden – oft ausgelöst durch Träume und übernatürliche Erfahrungen.
Widerstand der Frauen: Sie würdigt besonders den Mut der iranischen Frauen, die heute an vorderster Front für Freiheit kämpfen.
Ende der „Finsternis“: Für sie ist der Zusammenbruch der geistlichen Ketten, die den Iran seit 1979 binden, nur noch eine Frage der Zeit. „Gott hat seine eigenen Pläne für Persien“, so ihre Überzeugung.
Marziyeh Amirizadeh, die heute als Autorin und Aktivistin tätig ist, ruft Christen weltweit dazu auf, den Iran nicht nur politisch, sondern vor allem im Gebet zu unterstützen. Sie sieht in der aktuellen Krise die Geburtswehen einer „wahren geistlichen Revolution“, die den Iran von einem Exporteur von Terror in einen Ort des Friedens verwandeln könnte.
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