Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen

19. Februar 2026 in Deutschland


Während das Kanzleramt den muslimischen Mitbürgern zum Beginn des Ramadan ausführlich gratulierte, blieb eine offizielle Botschaft zum zeitgleich beginnenden christlichen Fasten am Aschermittwoch aus


Berlin (kath.net/gem/rn)

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht unter politischem Beschuss. Der Vorwurf: Während das Kanzleramt den muslimischen Mitbürgern zum Beginn des Ramadan ausführlich gratulierte, blieb eine offizielle Botschaft zum zeitgleich beginnenden christlichen Fasten am Aschermittwoch aus. Kritiker werfen der Regierungsspitze eine Schieflage in der Wertschätzung religiöser Traditionen vor. Bundeskanzler Merz nutzte seine Kanäle, um den Muslimen in Deutschland einen „gesegneten und friedvollen Ramadan“ zu wünschen und die Bedeutung des Verzichts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu betonen. Das Medienportal NIUS und konservative Kreise innerhalb der Union kritisieren dieses Vorgehen scharf. Es wird bemängelt, dass der Kanzler einer christlich geprägten Partei die christliche Fastenzeit – ein Fundament der abendländischen Kultur – in seiner öffentlichen Kommunikation vollständig übergehe. 
 


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