
16. Februar 2026 in Prolife
Mit dem Zuschuss soll der Ausfall von Mitteln aus dem Bundesbudget ausgeglichen werden.
Sacramento (kath.net/LifeNews/jg)
Der US-Bundesstaat Kalifornien hat eine einmalige finanzielle Zuwendung in Höhe von 90 Millionen US-Dollar (ca. 75,7 Millionen Euro) an Planned Parenthood beschlossen. Ein entsprechendes Gesetz wurde im von der Demokratischen Partei dominierten Kongress des Bundesstaates beschlossen. Planned Parenthood ist der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA.
Mit dem Zuschuss soll der Ausfall des Geldes aus Mitteln des Bundes ausgeglichen werden. Die Regierung Trump hat im Bundesbudget alle Mittel für das Programm Medicaid gestrichen, die an Organisationen gehen, die Abtreibungen durchführen. Dazu gehört auch Planned Parenthood. Medicaid ist das Gesundheitsprogramm für Personen mit geringem Einkommen.
Die jetzt beschlossenen 90 Millionen Dollar folgen einer Finanzspritze von 140 Millionen Dollar, die Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom im Oktober 2025 für Planned Parenthood organisiert hat.
Robert Rivas, ein Demokratischer Abgeordneter zum Kongress von Kalifornien, warf der Regierung Trump vor, das Gesundheitssystem abzubauen und die Kosten zu erhöhen. Die Demokraten würden hingegen in Frauengesundheit investieren, weil Familien in Kalifornien an erster Stelle kämen.
Lebensschützer weisen darauf hin, dass Planned Parenthood de facto von Abtreibungen lebe und keine Gesundheitsleistungen erbringe, die nicht jedes Krankenhaus oder jeder niedergelassene Arzt auch erbringen würden.
David Tangipa, ein Republikanischer Abgeordneter zum Kongress von Kalifornien hat gegen die 90 Millionen-Zuwendung an Planned Parenthood gestimmt. „Warum bekommt Planned Parenthood einen 90 Millionen-Zuschuss, wenn gerade jetzt 60 Krankenhäuser im Bundesstaat Kalifornien kurz vor der Schließung sind?“, fragt er.
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