
9. Februar 2026 in Weltkirche
Vatikansprecher Bruni weist Gerüchte über möglichen Besuch im Herbst zurück
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. wird in diesem Jahr nicht in die USA reisen. Das teilte Vatikansprecher Matteo Bruni am Sonntag mit. Gerüchte über einen möglichen Besuch des Papstes in seinem Heimatland kursieren bereits seit Monaten. An diesem Sonntag hatte die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" über eine mögliche Teilnahme des Papstes an der kommenden UN-Generalversammlung spekuliert. Sie findet im September in New York statt. Weiter könnte Leo XIV. das Weiße Haus und den US-Präsidenten besuchen, bevor er zu seinem nächsten Ziel Mexiko aufbreche, so die Zeitung.
Derzeit ist keine kommende Auslandsreise des Papstes vom Vatikan offiziell bestätigt. Hochrangige Kirchenvertreter kündigten jedoch bereits Papstbesuche in ihren jeweiligen Ländern an. Der Erzbischof von Algier, Kardinal Jean-Paul Vesco, rechnet mit Leos XIV. Algerienbesuch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres. Der Vatikanbotschafter in Angola berichtete über Pläne; Kamerun und Äquatorialguinea zählen ebenso zu potenziellen Zielen. Beobachter gehen von einer längeren Afrikareise im April aus.
Im Juni soll nach Angaben spanischer Bischöfe ein Besuch in ihrem Land folgen - mit Stopps in Madrid, Barcelona, Guadalupe und auf den Kanarischen Inseln. Für den kommenden Herbst wurde nicht nur über eine USA-Reise, sondern auch über einen Besuch in Südamerika spekuliert. Dort könnte Leo XIV. seiner langjährigen Wirkungsstätte Peru einen Besuch abstatten, ebenso wie dem Heimatland seines Vorgängers Franziskus. Dieser stammte aus Argentinien, besuchte das Land nach seiner Wahl zum Papst jedoch nie wieder.
Leos XIV. bislang einzige Auslandsreise als Papst führte ihn von Ende November bis Anfang Dezember in die Türkei und in den Libanon. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der 1.700. Jahrestag des Konzils von Nizäa.
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