
22. Jänner 2026 in Prolife
Vance ist dezidierter Lebensschützer und unterstützt die weltgrößte jährliche Menschenrechtsdemonstration – Er ist auch privat pro-life: Soeben wurde bekannt, dass seine Frau Usha Vance mit dem vierten Kind schwanger ist
Washington DC (kath.net) „Hiermit informieren wir die Presse, dass US-Vizepräsident JD Vance an der Kundgebung ‚March for Life‘ 2026 in Washington, D.C., teilnehmen und dort eine Rede halten wird. Er schließt sich damit den zahlreichen Lebensschützern aus dem ganzen Land an, die zusammenkommen, um die Freude, Schönheit und Güte des Lebens selbst zu würdigen und zu feiern – den eigentlichen Grund für unsere Demonstrationen.“ Mit diesen Worten gaben die Organisatoren die erneute Teilnahme des US-Vizepräsidenten an der weltgrößten jährlichen Menschenrechtsdemonstration bekannt, die seit 1973 abgehalten wird. Der diesjährige March for Life findet am 23. Januar statt. Das diesjährige Motto lautet: „Das Leben ist ein Geschenk.“
Die Teilnehmerzahlen zu schätzen ist jedes Jahr erneut schwierig – und obendrein schwankt die Zahl deutlich je nach politischer Einstellung der Schätzenden. In den Jahren vor der Covid-Pandemie waren vermutlich rund eine halbe Million Menschen mitgelaufen, möglicherweise sogar mehr. Videomaterial zeigt jedenfalls, dass die Teilnehmer sich wie ein gewaltiger Fluss auf die National Wall in Washington DC ergießen.
Die US-amerikanische katholische Bischofskonferenz (USCCB) unterstützt das ProLife-Event ausdrücklich, Bischöfe und Kardinäle demonstrieren mit und treten als Sprecher auf. Häufig werden Messen und Gebetsvigilen abgehalten, die von zehntausenden katholischer Jugendlichen begeistert besucht werden. Im Vorfeld hatte die USCCB bereits wieder zum Gebet der diesjährigen ProLife-Novene aufgerufen, siehe Link.
Das Ehepaar Vance ist auch privat proLife unterwegs. Die 40-jährige Juristin (und geborene Inderin) Usha Vance hat vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass sie mit ihrem vierten Kind schwanger ist. Vance wird damit zur ersten „Second Lady“, die während der Amtszeit ihres Ehemannes schwanger ist, bisher gab es nur schwangere „First Ladies“.
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