Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen

13. Jänner 2026 in Deutschland


"Schleimiges Alien-Monster" in der Krippe bei der SWR-ARD-Christmette in der Kirche St. Maria in Stuttgart - Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will keine Verantwortung übernehmen, kündigt aber jetzt Maßnahmen an und gesteht liturgischen Unordnung ein


Stuttgart (kath.net)
1.400 Beschwerde-E-mails beim SWR nach der umstrittenen Christmette in der Kirche St. Maria in Stuttgart,. Nach knapp 3 Wochen Schweigen hat jetzt auch die Diözese Rottenburg-Stuttgart reagiert. In einem Statement drücken die Verantwortliche ihr Bedauern aus. Die Diözese will keine Verantwortung übernehmen und erklärt, dass für die Konzeption und die Übertragung die "Katholische Rundfunkarbeit" der Kirche am SWR zuständig gewesen sei. Bischof Dr. Klaus Krämer erklärt nach den vielen Rückmeldungen jetzt, dass religiöse Gefühle verletzt wurden und bedauert dies. Wörtlich heißt es: "Dies bedauern die Verantwortlichen für die Konzeption und Übertragung der Christmette sehr und betonen, dass zu keinem Zeitpunkt eine Provokation oder eine Herabwürdigung zentraler Glaubensinhalte beabsichtigt war. Gleichwohl ist deutlich geworden, dass die gewählte Form der Darstellung bei vielen Menschen Irritation, Unverständnis und Ärger ausgelöst hat – insbesondere an einem Hochfest wie Weihnachten."

Die Diözese stellte auch fest, dass es in dem Gottesdienst auch zu Abweichungen von der geltenden liturgischen Ordnung kam. Die Liturgie wurde laut dem Bistum "freier gestaltet", als dies zulässig ist. Diese Abweichungen waren so nicht korrekt und werden aufgearbeitet. Als eine Konsequenz daraus werden bei künftigen Gottesdienstübertragungen "Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse" verbindlich geschärft, um sowohl der kirchlichen Verantwortung als auch der besonderen Sensibilität solcher Formate gerecht zu werden.

 


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