
12. November 2025 in Aktuelles
Der Erzbischof von Oklahoma ist ein klarer Verfechter der Lebensrechts- und Familienbewegung. US-Bischöfe kündigen Weihe der USA für 2026 an das Herz-Jesu an.
Washington D.C. (kath.net)
Paul S. Coakley, Erzbischof von Oklahoma und ein entschiedener Verfechter der Lebensrechts- und Familienbewegung, wurde gestern am Abend zum neuen Präsidenten der US-amerikanischen Bischofskonferenz gewählt. Coakley teilte später auf X mit: "Ich bin zutiefst berührt von dem Vertrauen, das mir meine Bischofsbrüder mit der Wahl zum Präsidenten unserer Bischofskonferenz entgegengebracht haben. Als ich Bischof wurde, wählte ich als bischöfliches Motto 'Duc in altum', was so viel wie 'Fahr hinaus aufs offene Meer' bedeutet. Erneut lädt mich der Herr ein, mich auf eine schwierige Aufgabe zu begeben, indem er mich heute beruft, diesen Dienst und die damit verbundene Verantwortung anzunehmen. Ich nehme sie im Glauben und mit großer Hoffnung an. Ich bitte alle Geistlichen, Ordensfrauen und -männer sowie alle Gläubigen der Erzdiözese Oklahoma City um ihre Gebete." Die Wahl von Coakley dürfte in den USA von den Katholiken überwiegend begrüßt werden.
Nach der Wahl des neuen Vorsitzenden hat die US-amerikanische Bischofskonferenz (USCCB) auch beschlossen, im Jahr 2026 anlässlich des 250-jährigen Jubiläums des Landes die gesamten USA dem Heiligsten Herz Jesu weihen. Bischof Kevin Rhoades von Fort Wayne-South Bend (Indiana) teilte dazu mit: "Vor hundert Jahren, im Jahr 1925, bezog sich Papst Pius XI. in seiner Enzyklika zur Einführung des Christkönigsfestes, in Anlehnung an die Lehre von Papst Leo XIII., auf den frommen Brauch, sich selbst, Familien und sogar Nationen dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen, um die Verbundenheit mit Christus zu bekräftigen“, so Rhoades, der dem Beratungsgremium der von Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Kommission für Religionsfreiheit angehört.
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