5. April 2025 in Weltkirche
Entzündungswerte laut Vatikansprecher Bruno weiter zurückgegangen, Atmung und Sprechfähigkeit erneut "leicht verbessert" - Papst hält sich an ärztlich verordnete Ruhe, könnte sich aber möglicherweise bald wieder in der Öffentlichkeit zeigen.
Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Langsam aber stetig schreitet die Genesung von Papst Franziskus voran. In den vergangenen drei Tagen seien die Entzündungswerte weiter zurückgegangen, Atmung und Sprechfähigkeit hätten sich erneut "leicht verbessert", sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Freitag vor Medienvertretern.
Möglicherweise zeigt sich das erkrankten Kirchenoberhaupt bald öffentlich. Das nächste Sonntagsgebet könnte unter "veränderten Umständen", also anders als an den vergangenen Sonntagen, stattfinden, hieß es.
Seit dem mittlerweile beendeten 38-tägigen Spitalaufenthalt von Franziskus wurden die vorbereiteten Ansprachen des Papstes zum mittäglichen Angelus-Gebet an den Sonntagen stets nur schriftlich verbreitet. Am 23. März, dem Tag seiner Entlassung, hatte sich Franziskus kurz auf dem Balkon der Gemelli-Klinik gezeigt, jedoch mühevoll nur wenige Worte gesprochen.
Viel Ruhe und Arbeit in Maßen
Der 88-Jährige, der unter zeitweise lebensbedrohlichen Atemwegsinfektionen litt, erhalte weiterhin seine medikamentöse Behandlung sowie Physiotherapien für Atmung und Motorik. Gleiches gelte für Sauerstoffgaben - hohe in der Nacht, niedriger dosierte am Tag.
An die ärztlich verordnete Ruhe hält sich Franziskus offenbar. Den Angaben zufolge soll er seine Wohnung im vatikanischen Gästehaus Santa Marta bislang nicht verlassen und auch keinen "besonderen" Besuch empfangen haben. Der Papst arbeitet in Maßen und verfolgt Vatikan-Ereignisse über einen Bildschirm.
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